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Theorie

Modell und Modellbau

Für Wissenschaft und Technik, Architektur und
Landschaftsgestaltung, Ausstellungs- und Veranstaltungswesen
von Jörg Mihan

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Der Begriff MODELL kommt aus dem Italienischen und bedeutet Vorbild, Muster, Entwurf von Gegenständen, auch gedankliche Konstruktion. Er ist in verschiedenen Bereichen gebräuchlich, in denen entworfen, gestaltet und dargestellt wird. Das Modell dient dem Experiment, der Nachahmung, der Demonstration und der Verständigung …

Der Auftraggeber, der Kunde, der Produzierende, der Vertreibende können sich bei ihrer Planung daran orientieren und anhand seiner über ihr Projekt kommunizieren. Experten können damit spielen, Wissenschaft und Technik können ihre Versuche an Modellen oder als Modelle vollziehen …

Der Modellbauer ist der Experte, der Vorgaben maßstabs- und detailgetreu umsetzt. Neben Fachverstand benötigt er Sachverstand, sowie gestalterisches und handwerkliches Geschick. Er muss Form- und Funktionszusammenhänge genauso beherrschen wie die Kunst der Präsentation. Tüftelei und Show liegen eng beieinander. Brainstorming und Prüfung sind die Veranstaltungen, in denen Modelle ihren großen Auftritt haben. Sie sind die Platzhalter des Produkts und werden mit ihm identifiziert.

Das überträgt Verantwortung aufs Modell und den Modellbauer. Je nach Zweck werden die Modelle penibel oder lässig, nachprüfbar oder die Fantasie anregend ausfallen. Und auf solch verschiedene Weise werden sie genutzt.

Eines ist sicher: In jedes seiner Modelle wird der Modellbauer all seine Sorgfalt, sein Mitdenken und seinen kreativen Ehrgeiz legen – denn jedes ist ein Unikat, das seine Handschrift trägt und damit unverwechselbar für seine Arbeit steht.

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